Telefonverbindung ausgefallen – iPad-Hotspot als Rettung

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Viele Nutzer werden es kennen, genau dann, wenn man das Internet tatsächlich dringend benötigt, schaltet der Anbieter für das Festnetz die DSL-Leitung komplett ab. Ein kurzer Test am ebenfalls toten Telefon verrät dem leicht genervten Kunden, dass es nun an der Zeit ist, sich aufzuregen und vom Handy aus den Kundenservice anzurufen. Dummerweise sind die Entstörungszeiten meist mit 24 Stunden angegeben.

Dies gilt aber scheinbar nur für Dienstage, die auf einen 30. Februar fallen. Kurz gesagt, der Kunde des Festnetzbetreibers würde jetzt sehr gern den Anbieter wechseln, doch je nach Region innerhalb Deutschlands ist das nicht so einfach. Da in vielen Regionen einfach kein anderer Anbieter überhaupt DSL bereitstellt. Es muss also eine Alternative geschaffen werden, mit der man im Notfall weiterarbeiten kann, schließlich hängt bei vielen Nutzern inzwischen auch ein Teil des Einkommens davon ab, dass die Verbindung zum Internet jederzeit verfügbar ist.

IPad Hotspot als Rettung

Nun kann man zwar für das einfache Surfen auf das iPad oder ein anderes Tablett ausweichen, auch auf den meisten Smartphones kann man sich einige Dinge im Netz ganz gut anschauen. Arbeiten kann man aber mit den beiden Alternativen nicht. Wer nun noch einen längeren Text schreiben muss oder einige wichtige Exceltabellen weitersenden soll, ist einfach aufgeschmissen. Der Blogbeitrag für den Handykalkulator müsste wohlmöglich warten und die Kunden hätten nichts zu lesen. Denn so praktisch ein iPad oder ein anderes Tablet nun einmal ist, Texte schreiben und Tabellen erstellen, kann man damit nicht.

Jetzt kann man sich zwar beim Kundenservice heftig aufregen, allerdings tragen zum einen die Mitarbeiter im Callcenter sicher keine Schuld am Ausfall des DSL-Signals und zum anderen wird man auch mal schnell einfach aus der Leitung geworfen. Vor allem, wenn man bei einem Festnetzbetreiber einen Telefonanschluss mit DSL gebucht hat, der wohlmöglich keine kostenlose Servicenummer anbietet, ist das ganze Spiel extrem lästig und teuer. Schließlich muss man bei den meisten Störungen vom Handy aus den Kundenservice anrufen. Was sich aber als Alternative anbietet, sollte man ein iPad mit eigenem Internetzugang zur Verfügung haben, ist ein Hotspot. Dieser ermöglicht den Zugang für einen Laptop oder einen Computer mit WLAN. Auch über Bluetooth oder USB kann man einen Internetzugang herstellen.

So erstellt man sich einen persönlichen Hotspot

Auf dem iPad muss man lediglich die Einstellungen und dort den Punkt persönlicher Hotspot aufrufen. Diesen muss man aktivieren und auf dem Empfängergerät das WLAN-Kennwort des iPads eingeben. Hier kann man auch wählen, ob man die Verbindung über WLAN, Bluetooth oder eventuell auch USB herstellen will. Je nach Netzabdeckung, die man für das mobile Internet am eigenen Wohnort hat, kann man natürlich meistens keinen superschnellen Download erwarten.

ipad_air_im_bundleMit etwas Glück hat man eine LTE Verbindung auf dem iPad, dann kann es sogar schneller gehen, als mit einem lahmen DSL Anschluss. Wer keine Flatrate hat, kann allerdings eventuell zusätzliche Nutzungsgebühren verursachen. Mit der entsprechenden Flatrate ist dieser Zugang zum Netz allerdings kostenfrei. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, weil er schon häufiger einen Ausfall im DSL-Netz hatte, der sollte sich einmal bei den praktischen iPads umsehen, die es mit dem passenden Vertrag sogar schon ohne oder mit geringer Einmal-Zuzahlung im Bundle gibt.

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