Schlüssel tracken und nie wieder verlieren

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Wer kennt das nicht: Man muss eiligst los und findet die Schlüssel nicht. Oder das Portemonnaie. Oder das Handy. Oder gleich alles fehlt. Musste man früher noch gestresst suchen, hat unsere technisierte Welt auch hier eine bequeme Lösung parat: Bluetooth-Tracker. Einer davon ist der Trackr der als besonderes Feature auf die Kraft der Gemeinschaft baut.

Vom Autoschlüssel bis zum Auto

Der nur münzgroße TrackR der Firma Bravo fällt kaum ins Auge und bei 6 Gramm schon gar nicht ins Gewicht. So fügt er sich in den Schlüsselbund ein, verschwindet in den Tiefen der Geldbörse oder ziert das Halsband des Haustiers.
Per optionaler Schutzhülle wird der kleine Helfer wasserfest und verrichtet somit auch am Pool, See oder Strand seinen Wachdienst. Doch Vorsicht: Wasserfest bedeutet nicht wasserdicht, beim Untertauchen kommt jede Rettung zu spät – etwa für die austauschbare Knopfzellenbatterie, die laut Hersteller rund ein Jahr durchhält.

Einfache Funktionsweise drinnen wie draußen

tracker-testDer TrackR von Bravo wird an das Objekt der Begierde geheftet, per Bluetooth an das Smartphone gekoppelt und über die kostenlose Android- oder iOS-App bedient. Sogleich erhalten Sie grobe Entfernungsangaben, was die heimische Suche im bekannten Wärmer-Kälter-Spielprinzip deutlich erleichtert. Diese wird noch einfacher, wenn das Gadget auf Knopfdruck einen bis zu 85 dB lauten Ton von sich gibt. Das funktioniert übrigens auch andersherum und das vermisste Smartphone heult auf, selbst wenn es stumm geschaltet ist.
Falls Sie außerhalb der eigenen vier Wände den getrackten Gegenstand irgendwo liegen lassen und gedankenlos von dannen ziehen, geht nach wenigen Metern die Bluetooth-Verbindung verloren und ein Alarmsignal ertönt. So können Sie zumeist rechtzeitig reagieren – doch was, wenn Sie den Verlust zu spät bemerken oder gar Opfer eines Diebstahls werden? Hier kommt das innovative Konzept des Crowd GPS ins Spiel.

Gemeinsam auf der Suche

Derlei Geräte werden oft als GPS-Tracker bezeichnet – leider fälschlicherweise: Ein GPS-Chip ist in der Regel nicht an Bord. Diesen spart sich auch TrackR-CEO Chris Herbert und setzt stattdessen auf die Community: Wenn sich der verloren gegangene Gegenstand außerhalb Ihrer Reichweite befindet, ist womöglich ein anderer TrackR-Nutzer in der Nähe, fängt das Signal auf und leitet es an Sie weiter. Je engmaschiger das Netzwerk, desto effizienter das System – auf der Herstellerseite finden Sie daher eine Karte, auf der Sie die Nutzerdichte in und um Ihren Wohnort überblicken können.
Doch der TrackR der Firma Bravo ist nicht erst jetzt ein Gemeinschaftsprojekt, sondern war es von Anfang an: Über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo nahm Chris Herbert mehr als 1,7 Millionen US-Dollar ein und überschritt damit sein angestrebtes Finanzierungsziel um stattliche 6331 %. Das war bislang seine erfolgreichste Kampagne, daneben sammelte er Geld für spezielle Tracker von Brillen, Brieftaschen oder gar den Verstand.

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Auf Wunsch wandert Ihr Tracker unter den Laser: Verwenden Sie ihn selbst, lohnt sich womöglich eine Gravur Ihrer Rücksendedaten, ist er als Geschenk gedacht, bietet sich ein kurzer Glückwunsch an, hängt er am Halsband der Katze, wird er schnell zum Namensschild. Falls Ihnen das in puncto Individualität noch nicht reicht, können Sie ein Bild hochladen, das auf Ihren TrackR Bravo gedruckt wird. Andernfalls ist er in vier Farben erhältlich und kostet auf der Firmenwebsite 29,99 US-Dollar.

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