Regiozuschlag beim DSL-Anschluss

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Wer in einem Ballungsgebiet wohnt, kann sich glücklich schätzen und hat vermutlich noch nie von einem Regiozuschlag oder einem Fernschaltungszuschlag gehört. Wer jedoch auf dem Land oder in weniger gut ausgebauten Gegenden daheim ist, wird bei der Suche nach einem neuen DSL-Anbieter schon mit diesem Begriff konfrontiert worden sein.

Leitung mieten – Zuschlag zahlen

Nicht nur die Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses hängt von der verfügbaren Leitung ab, auch die Leitung selbst kann bei einigen Anbietern eventuell gar nicht verfügbar sein. Nicht jeder Anbieter nutzt überall seine eigenen Leitungen, da sich ein Ausbau auf dem Lande zum Beispiel häufig gar nicht lohnt.

Ein Anbieter, der kein flächendeckendes Netz zur Verfügung stellen kann, aber dennoch natürlich nicht auf den neuen Kunden verzichten möchte, bietet diesem einen Regionalzuschlag an. Dies ist ein Teil der Gebühr, die der DSL-Anbieter einem anderen Anbieter zahlen muss, dem das Netz gehört. Meist ist das also die Telekom, da diese natürlich über das größte Netz in Deutschland verfügt.

Regiozuschlag – Kosten weiterreichen

Üblicherweise werden vom Kunden meist fünf Euro Zuschlag verlangt, wenn der Anbieter selbst kein Netz anbieten kann oder vielleicht der Hauptverteiler oder Kabelverzweiger zu weit vom Haus des Kunden entfernt ist. Es kann sogar sein, dass theoretisch ein Anschluss ohne Regiozuschlag möglich wäre, es aber zu viele Abnehmer an einer Leitung gibt, sodass der Anbieter wiederum Leitungen zukaufen beziehungsweise mieten muss.

Das wirklich unangenehme am Zuschlag ist, dass dieser während der gesamten Laufzeit des Vertrags Monat für Monat gezahlt werden muss. So lohnen sich dann eventuell die besonders günstigen Anbieter für Sie nicht, weil diese einen Zuschlag verlangen.

Geschwindigkeit mangelhaft

LTE Wifi SpotWenn es Sie trifft, dass der Anbieter von Ihnen einen Regiozuschlag verlangt, sollten Sie auch gleich nach der verfügbaren Geschwindigkeit fragen. Von den ursprünglich im Angebot versprochenen 16.000 kbit bleiben in den Fremdgebieten meist mit etwas Glück noch 6.000 kbit – allerdings meistens noch deutlich weniger. Sollten Sie zum Beispiel einen Vertrag gebucht haben, bei dem Sie über das Internet Fernsehen schauen, wird daraus nichts werden. Ruckelfreier TV-Empfang kann mit diesen geringeren Geschwindigkeiten nicht gewährleistet werden.

Hat man allerdings gar keine Chance auf einen regulären DSL-Anschluss, bleibt nur der Griff zum LTE-Vertrag. Diese sind allerdings stark begrenzt auf meist 6GB – 10GB im Monat. Hier bringen neue Geräte am Markt mehr Spaß und Flexibilität, bspw. LTE Wifi Hotspots…

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